"Der Schatz von Neustadt"


Im Rahmen des Ferienprogramms hatte der CSU Ortsverband die Jugendlichen der Kulmstadt zur Schatzsuche eingeladen. Treffpunkt war der Sitzungssaal des Rathauses. Exbürgermeister Rudi Lang hatte beim Aufräumen im Rathaus in einer Schublade ein vergilbtes Dokument gefunden, in dem von früheren Reichtümern der Kulmstadt berichtet wurde. Erstellt wurde diese Urkunde am „14 Meyen anno 1554“, zur Zeit der Belagerung und Brandschatzung der Burgen auf den beiden Kulmen. Der damalige Schlosskommandant auf dem Rauhen Kulme, Wolf von Habenberge, beschrieb in dem Schriftstück die damalige Katastrophe. Die Burg auf dem „Schlechten Kulm“ war bereits zerstört, die Stadt „ausgeplündert und gebrandschatzet“ und jetzt belagerten die „schröcklichen Nürnberger“ auch noch die Burg auf dem Rauhen Kulm. In seiner Not bat der Kommandant einen Getreuen, die feindlichen Linien zu durchbrechen und dem verbündeten Bayreuther Markgrafen zu übermitteln, dass die Schätze der Kulmstadt den Nürnbergern auf keinem Fall in die Hände fallen werden.

Diese Urkunde kann hier heruntergeladen werden.

Die Prüfungen, die die Kinder bewältigen mussten kann man hier herunterladen.

 

Zusammen mit diesem Hinweis auf frühere Reichtümer fand Rudi Lang auch noch eine verschlossene Kupferröhre. Sofort waren sich die Kinder einig, dass darin ein Hinweis auf den Schatz versteckt sein musste. Zum Glück hatte CSU Ortsvorsitzender Werner Ohla das zum Öffnen notwendige Werkzeug, einen Rohrabschneider, dabei.

Nach einer kurzen Einweisung gelang es schließlich einem der Kinder, das Röhrchen zu öffnen. Und tatsächlich befand sich darin ein weiteres Dokument, der erste Hinweis zum „Schatz von Neustadt“. Beschrieben war darin ein Fest, das sich vor einigen Jahren in Neustadt am Kulm zugetragen hatte. Gemeint war hier das Neustadt-Treffen im Jahre 2003. Die nächste Nachricht sollte sich bei einem Punkt im Stadtgebiet befinden, an dem noch heute an das damalige Großereignis erinnert wird. Mit Hilfe des Computers des Bürgermeisters und des Internets fanden die Kinder schließlich ein Bild, auf dem das Pflanzen einer Europalinde am oberen Markt zu sehen war.

 

Jetzt waren die jungen Schatzsucher  kaum mehr zu bremsen und stürmten aus dem Rathaus. Jeder wollte als Erster den nächsten Hinweis finden. Unter Laub versteckt wurden sie nach einigen Minuten eifriger Suche auch fündig.

Triumphierend hielt ein Kind ein Metallröhrchen hoch, ein ähnliches wie sie es schon im Rathaus gesehen hatten. Mittels des Rohrabschneiders war es schnell geöffnet.

 

Auf dem darin eingerollten Schriftstück war ein Kupferstich zu sehen mit den brennenden Schlössern auf beiden Kulmen. Dazu ein Bild eines Vorhängeschlosses, ein Ungleichzeichen und das Wort „Rauher Kulm“.

Sofort war den gewieften Kids klar, dass sich der nächste Hinweis auf dem Kleinen Kulm befinden müsse.

 

 

Es dauerte nicht lange, dann war auch hier der nächste Hinweis gefunden. Das Kupferröhrchen befand sich unter einer Bank.

Während wir suchten, regierte unser Bürgermeister seine Stadt von ganz oben ...

 

Insgesamt mussten sechs Aufgaben gelöst werden. So mussten die Kinder  auch beim ehemaligen Karmeliterkloster, der heutigen Stadtkirche suchen.

Alex Roth hatte Kopien der Botschaften in den Kupferröhrchen dabei. Diese verteilte er nachdem das Röhrchen geöffnet war.

So konnte sich jedes Kind der nächsten Aufgabe widmen.

Oder das Problem mit der Freundin diskutieren.

 

 

An der Stadtmauer dauerte es nur wenigige Minuten bis der Hinweis gefunden war.

Selbst die Mädchen wussten mit dem Rohrabschneider umzugehen.

Bei den ganz schwierigen Aufgaben gab Andrea Wolfram die richtigen Tipps und schon war klar, der nächste Hinweis muss beim "Bad" sein.

Dort hatte Alex Roth erfrischenden Getränke deponiert.

Nach der anstrengenden Suche war die Erfrischung willkommen.

 

 

 

Im Anschluss wurde die letzte Etappe in Angriff genommen. Im Bad versenkt konnte der Schatz doch nicht sein?

Der Hinweis auf den Schatz „Die Sonne kann ihn nicht sehen und es herrscht fast immer die gleiche Temperatur. Man sollte leise sein, denn sonst werden die Fledermäuse gestört.“ war für die Kids kein Problem.

Sofort war es allen klar, dass hier nur ein Felsenkeller gemeint sein konnte.

Melden ist nicht nur im "Stadtrat" Pflicht ....

Mit dem Leiterwägelchen brachen wir auf in Richtung Felsenkeller.

Am Ziel angekommen wurde dann vorsichtig aber zunächst erfolglos der nur schwach beleuchtete Keller abgesucht.

Doch dann wagten sich zwei Kinder in einen dunklen Raum.

„Hier ist was“, war aus der Dunkelheit zu hören und sofort tasteten sich andere Mutige mit in die Nische.

Nach einigem Poltern und Rumoren schleppten sie schließlich eine riesige Kiste ans Tageslicht.

Enttäuschung kam auf, als sie feststellten, dass die Schatztruhe verschlossen war. Hier wusste Rudi Lang Rat. Er erinnerte sich, dass er im Rathaus einen riesigen Schlüsselbund mit vielen Schlüsseln gesehen hatte.

Mit vereinten Kräften wurde die riesige Kiste auf das Leiterwägelchen verladen und damit zum Platz oberhalb des Rathauses transportiert.

 

Beim Rathaus angekommen machten wir zunächst ein Erinnerungsfoto.

Den Schatz wollten wir verlosen. Dazu musste jedes Kind seinen Namen auf einen Zettel schreiben und dieser wurde in einen Zylinder geworfen.

Dann kam der große Augenblick. Rudi Lang hatte im Rathaus wirklich einen Schlüssel gefunden.
Und ..., er passte.

Die Truhe war bis auf den Rand gefüllt mit Spielsachen.

Als Belohnung für ihre Mühen wurden diese dann an alle teilnehmenden Kinder verlost. Das Aussuchen fiel einigen sehr schwer.

Da war guter Rat teuer ...

Das Suchen hatte sich wirklich gelohnt.

Der Bürgermeister überwachte die Richtigkeit der Verlosung.

Am Ende waren sich alle einig. Das war ein toller Nachmittag. Ortsvorsitzender Werner Ohla bedankte sich bei allen Betreuern und vor allem bei Rudi Lang, der die Geschichte von Neustadt am Kulm so originell hingebogen hatte.









 

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