Politischer Frühschoppen Mockersdorf September 2008

 

Tobias Reiß beim politischen Frühschoppen in Mockersdorf

Eine Rede des CSU-Landtagskandidaten Tobias Reiß, ein Kurzreferat von Stadtrat Rudi Lang und eine Diskussionsrunde waren die Programmpunkte beim politischen Frühschoppen der Neustädter Schwarzen im Mockersdorfer Feuerwehrhaus. CSU Ortsvorsitzender Werner Ohla konnte neben den Referenten und zahlreichen Besuchern auch Bürgermeister Wolfgang Haberberger und die Stadträte Hermann Leiter, Manfred Rix und Alfons Foitzig begrüßen.

Mit dem leicht abgewandelten Zitat von Heinrich Heine „Wenn ich an Neustadt denke in der Nacht, werde ich um den Schlaf gebracht“, beschrieb Stadtrat Rudi Lang in seinem Kurzreferat treffend die momentane Situation im Stadtparlament der Kulmstadt. Seit den Kommunalwahlen im März herrscht eine sehr angespannte Stimmung und Unfrieden im Gremium. Er forderte deshalb alle Stadtratskollegen auf, wieder zur Sachpolitik zurückzukehren und gemeinsam wie früher zusammen zu arbeiten. Dem neuen, kommunalpolitisch noch unerfahrenen Bürgermeister stand er zu auch Visionen haben zu dürfen, die momentan noch nicht verwirklichbar sind. Wir brauchen neue Ideen in Neustadt, damit sich Neustadt weiterentwickeln kann. Entscheiden kann der Bürgermeister sowieso nicht alleine. Hier ist der gesamte  Stadtrat gefordert, der zum Wohle der Bürger arbeiten sollte, erklärte der Amtsvorgänger von Haberberger.

  Für ein gemeinsames Arbeiten plädierte auch Tobias Reiß. Dem neuen Neustädter Bürgermeister sicherte er seine volle Unterstützung zu. Als Vertreter der Region ist sein Ziel Jung und Alt, Wirtschaft und Soziales, Gesellschaft und Politik zu verbinden. Seine ganze Kraft will er für eine starke Heimat einsetzen. Vor Ort muss man sich einig sein, dann kann man auch in München etwas erreichen, erklärte der Politiker. Zu seinen Zielen gehört neben einer familienfreundlichen Politik auch eine Verbesserung der Bildungsmöglichkeiten für die Jugend vor allem im ländlichen Raum. Eine gute Strukturpolitik für die Region durchzusetzen um bestehende Arbeitsplätze zu erhalten und neue zu schaffen, genießt bei ihm ebenfalls eine hohe Priorität. Dazu gehört auch die Elektrifizierung der Bahnstrecke Regensburg – Hof. Er will um Unterstützung werben, dass dieses Projekt in den Bundesverkehrswegeplan mit aufgenommen wird.

  In Hinblich auf die Bundespolitik erklärte Tobias Reiß, dass die CSU die einzige Partei ist, die ausschließlich bayerische Interessen vertritt. Alle anderen Parteien müssen auf ihre Vertretungen aus anderen 16 Bundesländern Rücksicht nehmen. Die anstehende Landtagswahl ist deshalb eine Art Richtungswahl. Um in Berlin auch weiterhin erfolgreich mitreden zu können, muss die CSU am 28. September ein gutes Wahlergebnis einfahren.

  In der anschließenden Diskussion zeigte Tobias Reiß dafür Verständnis, wenn durch steigende Preise oder Steuern Unmut in der Bevölkerung aufkommt. Er forderte, dass diejenigen die den „Karren schieben“, der Mittelstand und die Handwerker, auch vom Aufschwung profitieren müssen und deshalb entlastet werden müssen. Er befürwortete auch den Vorschlag eines Zuhörers, den Flughafen München besser an das Eisenbahnnetz anzubinden. Diese Maßnahme und ein Ausbau des Flughafens Hof hätte auch positive Auswirkungen für die Wirtschaft in der Oberpfalz.

 

 

 

Besuch Tobias Reiß im Neustädter Kindergarten, September 2008

 

Bei einem Ortstermin mit dem CSU Landtagskandidaten Tobias Reiß (rechts) erläuterte der Vorsitzende des Diakonievereins Pfarrer Lorenz von Campenhausen (Mitte) und sein Stellvertreter Günther Steinlein (zweiter von rechts) die Baumaßnahme zur Schaffung von zehn Krippenplätzen. Bürgermeister Wolfgang Haberberger (zweiter von links) und sein Amtsvorgänger Rudi Lang (links) waren maßgeblich bei der Planung und bei der Beantragung der Förderung beteiligt.

 

Tobias Reiß informiert sich im Neustädter Kindergarten über die neuen Krippenplätze

Pünktlich zur Eröffnung des Kindergarten „Unterm Regenbogen“ gibt es zehn neue Krippenplätze für Kleinkinder zwischen 1.5 und drei Jahren. Der dazu erforderliche Umbau wurde in Rekordzeit während der Ferien durchgeführt. Bei einem Ortstermin mit Bürgermeister Wolfgang Haberberger und seinem Vorgänger Rudi Lang sowie dem Vorsitzenden des Diakonievereins Pfarrer Lorenz von Campenhausen und seinem Stellvertreter Walter Steinlein informierte sich der CSU-Landtagskandidat Tobias Reiß über den Baufortschritt.

Dass junge Mütter oder Väter in der Kulmstadt nicht auf ihren Beruf verzichten müssen, verdanken sie der Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen. Neustadt am Kulm profitiert von der Initiative der CDU-Politikerin, den Ausbau von Krippenplätzen zu unterstützen. Von den Gesamtkosten der Neustädter Maßnahme in Höhe von 160 000 Euro  übernimmt der Staat 72 Prozent.

  Beim Rundgang durch das Gebäude erläuterte Walter Steinlein, laut Pfarrer Lorenz von Campenhausen „die gute Seele des Kindergartens“, die einzelnen Maßnahmen. So wurden in der kurzen Zeit ein neuer Gruppenraum und ein Schlafraum für die ganz Kleinen gebaut. Im neuen Intensivraum können sich die Erzieherinnen in Kleinstgruppen um ihre Schützlinge kümmern. Alle Räume sind mit Beschattungsanlagen ausgerüstet. Um Platz für den Gruppenraum zu schaffen wurde die Küche ausgelagert. Viele Details mussten für die Kleinkinder angepasst werden. So wurde der Abstand zwischen den Stäben beim Treppengeländer verringert und am Treppenauf- und Abgang kleine Türen eingebaut. Sie verhindern, dass ein Kind von der Treppe fällt. Alle Decken im Bereich der neuen kleinen Gäste wurden erneuert und durch Lärmschutzdecken ersetzt.

  Auch die Ausstattung der Räume und das Spielzeug wurden entsprechend erweitert. Für den Außenbereich wurden für 22 000 Euro neue Spielgeräte angeschafft. Um Kosten zu sparen, installierten diese freiwillige Helfer ehrenamtlich, erklärte Pfarrer Lorenz von Campenhausen dem CSU Landtagskandidaten. Er betonte auch, dass die Zukunft des Neustädter Kindergartens durch Gastkinder aus anderen Gemeinden gesichert sei. Seinen guten Ruf verdankt der Kindergarten unter dem Regenbogen auch seinen sehr engagierten Erzieherinnen. Deren Initiativen wie Montesori, Waldkindergarten und Kneippkindergarten sind bei den Eltern sehr beliebt, woraus sich die rege Nachfrage ergibt. Die geschaffenen neuen Kinderkrippenplätze sind auch schon fast alle vergeben, erklärte der Diakonievereinsvorsitzende.

  Tobias Reiß, selbst Vater von zwei Kindern, betonte, dass ihm moderne Familienpolitik ein Anliegen sei. Er lobte die Neustädter Initiative und er sicherte Bürgermeister Wolfgang Haberberger seine Unterstützung für zukünftige Projekte zu.

 

 

 

"Der Schatz von Neustadt", Beitrag des CSU Ortsverbands zum Ferienprogramm.


 

 

weiter Bilder gibt es hier!

 

Der Schatz von Neustadt ist gehoben

500 Jahre ruhte der „Schatz von Neustadt am Kulm“ angeblich in einem Felsenkeller. Unter Mithilfe einiger Mitglieder des CSU Ortsverbands wurde er jetzt von den Neustädter Kindern gehoben. Im Rahmen des Ferienprogramms organisierten wir diese Schatzsuche. Dazu hatten wir uns eine spannende Geschichte ausgedacht.

In einem Felsenkeller am Kulmrangen entdeckten die jungen Schatzsucher nach einer spannenden Suche durch das Stadtgebiet eine riesige Truhe, die mit Spielsachen gefüllt war. Als Belohnung für ihre Mühen wurden diese dann an die Kinder verteilt. Im Rahmen des Ferienprogramms hatte der CSU Ortsverband die Jugendlichen der Kulmstadt zur Schatzsuche eingeladen. Unterstützung fanden die Organisatoren dabei durch Bürgermeister Wolfgang Haberberger und den Jugendbeauftragten des Stadtrats Alfons Foitzik.

  Treffpunkt war der Sitzungssaal des Rathauses. Exbürgermeister Rudi Lang hatte beim Aufräumen im Rathaus in einer Schublade ein vergilbtes Dokument gefunden, in dem von früheren Reichtümern der Kulmstadt berichtet wurde. Erstellt wurde diese Urkunde am „14 Meyen anno 1554“, zur Zeit der Belagerung und Brandschatzung der Burgen auf den beiden Kulmen. Der damalige Schlosskommandant auf dem Rauhen Kulme, Wolf von Habenberge, beschrieb in dem Schriftstück die damalige Katastrophe. Die Burg auf dem „Schlechten Kulm“ war bereits zerstört, die Stadt „ausgeplündert und gebrandschatzet“ und jetzt belagerten die „schröcklichen Nürnberger“ auch noch die Burg auf dem Rauhen Kulm. In seiner Not bat der Kommandant einen Getreuen, die feindlichen Linien zu durchbrechen und dem verbündeten Bayreuther Markgrafen zu übermitteln, dass die Schätze der Kulmstadt den Nürnbergern auf keinem Fall in die Hände fallen werden.

  Zusammen mit diesem Hinweis auf frühere Reichtümer fand Rudi Lang auch noch eine verschlossene Kupferröhre. Sofort waren sich die Kinder einig, dass darin ein Hinweis auf den Schatz versteckt sein musste. Zum Glück hatte CSU Ortsvorsitzender Werner Ohla das zum Öffnen notwendige Werkzeug, einen Rohrabschneider, dabei. Nach einer kurzen Einweisung gelang es schließlich einem der Kinder, das Röhrchen zu öffnen. Und tatsächlich befand sich darin ein weiteres Dokument, der erste Hinweis zum „Schatz von Neustadt“. Beschrieben war darin ein Fest, das sich vor einigen Jahren in Neustadt am Kulm zugetragen hatte. Gemeint war hier das Neustadt-Treffen im Jahre 2003. Die nächste Nachricht sollte sich bei einem Punkt im Stadtgebiet befinden, an dem noch heute an das damalige Großereignis erinnert wird. Mit Hilfe des Computers des Bürgermeisters und des Internets fanden die Kinder schließlich ein Bild, auf dem das Pflanzen einer Europalinde am oberen Markt zu sehen war.

  Jetzt waren die jungen Schatzsucher  kaum mehr zu bremsen und stürmten aus dem Rathaus. Jeder wollte als Erster den nächsten Hinweis finden. Unter Laub versteckt wurden sie nach einigen Minuten eifriger Suche auch fündig. Triumphierend hielt ein Kind ein Metallröhrchen hoch, ein ähnliches wie sie es schon im Rathaus gesehen hatten. Mittels des Rohrabschneiders war es schnell geöffnet. Auf dem darin eingerollten Schriftstück war ein Kupferstich zu sehen mit den brennenden Schlössern auf beiden Kulmen. Dazu ein Bild eines Vorhängeschlosses, ein Ungleichzeichen und das Wort „Rauher Kulm“. Sofort war den gewieften Kids klar, dass sich der nächste Hinweis auf dem Kleinen Kulm befinden müsse. Insgesamt mussten sechs Aufgaben gelöst werden. So mussten die Kinder  auch beim ehemaligen Karmeliterkloster, der heutigen Stadtkirche, bei der Stadtmauer und beim Bad suchen.

  Dort überraschte Alex Roth zu nächst mit erfrischenden Getränken. Im Anschluss wurde die letzte Etappe in Angriff genommen. Der Hinweis auf den Schatz „Die Sonne kann ihn nicht sehen und es herrscht fast immer die gleiche Temperatur. Man sollte leise sein, denn sonst werden die Fledermäuse gestört.“ war für die Kids kein Problem. Sofort war es allen klar, dass hier nur ein Felsenkeller gemeint sein konnte. Am Ziel angekommen wurde dann vorsichtig aber zunächst erfolglos der nur schwach beleuchtete Keller abgesucht. Doch dann wagten sich zwei Kinder in einen dunklen Raum. „Hier ist was“, war aus der Dunkelheit zu hören und sofort tasteten sich andere Mutige mit in die Nische. Nach einigem Poltern und Rumoren schleppten sie schließlich eine riesige Kiste ans Tageslicht. Enttäuschung kam auf, als sie feststellten, dass die Schatztruhe verschlossen war. Hier wusste Rudi Lang Rat. Er erinnerte sich, dass er im Rathaus einen riesigen Schlüsselbund mit vielen Schlüsseln gesehen hatte.

  Mit vereinten Kräften wurde die riesige Kiste auf ein vorsichtshalber mitgebrachtes Leiterwägelchen verladen und damit zum Platz oberhalb des Rathauses transportiert. Groß war die Freude, als dann wirklich einer der Schlüssel aus dem Rathaus passte. Die Truhe war bis auf den Rand gefüllt mit Spielsachen. Als Belohnung für ihre Mühen wurden diese dann an alle teilnehmenden Kinder verlost. Werner Ohla bedankte sich bei allen Betreuern und vor allem bei Rudi Lang, der die Geschichte von Neustadt am Kulm so originell hingebogen hatte.

 

 

 

Politischer Stammtisch: Solare Heiztechnik

 

CSU informiert beim politischen Stammtisch über Solartechnik

„Solare Heizsysteme, Technik und staatliche Förderung war das Thema eines politischen Stammtisches zu dem der CSU Ortsverband eingeladen hatte. CSU-Ortsvorsitzender Werner Ohla konnte neben den Referenten Melanie Spachtholz von der Raiffeisenbank am Kulm (Mitte) und Joachim Seebauer von der Firma Sonnenkraft (rechts) viele Interessierte aus der Kulmstadt, aber auch aus der näheren Umgebung begrüßen.

Werner Ohla erläuterte, dass der politische Stammtisch eine feste Einrichtung in der Kulmstadt werden soll. Alle zwei bis drei Monate will man sich treffen und mit den Bürgern über aktuelle politische Themen zu diskutieren. Die große Resonanz zeige, dass man mit dem Thema „Solar“ einen Volltreffer gelandet hatte.

Anhand einer Folienpräsentation referierte zunächst Melanie Spachtholz über die Finanzierungsmöglichkeiten. Der Staat stellt mittels der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KFW) privaten Häuslebauern Mittel für die Schaffung von Wohneigentum, für die Sanierung und Modernisierung von Wohngebäuden sowie für die Nutzung von erneuerbaren Energien zur Verfügung. Mit zinsgünstigen Förderkrediten, nach der Devise „je energiesparender die Maßnahme, desto günstiger der Zinssatz“ unterstützt die Bundesregierung energieeffiziente Bauvorhaben. Unterschiede bei den Konditionen gibt es bei den zwei Kreditprogrammen. Der Staat bevorzugt eine ökologische Wohnraummodernisierung und belohnt dies mit einem sehr niederen Zinssatz. Für Neubauten kann man über das Programm „Ökologisch Bauen“ ebenfalls zinsgünstige Darlehen beantragen. Weiter Informationen gibt es im Internet bei www.kfw-foerderbank.de oder bei jeder Bank.

Die staatlichen Zuschüsse beim Einbau einer Solaranlage erläuterte dann Joachim Seebauer. Diese können nach dem Einbau beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle beantragt werden. So unterstützt der Staat den Einbau einer thermischen Solaranlage zur Warmwasserbereitung mit 60 Euro pro Quadratmeter installierter Kollektorfläche. Baut man mehr als neun Quadratmeter ein und nutzt dabei die Solarwärme zur Heizungsunterstützung beträgt der staatliche Zuschuss sogar 105 Euro pro Quadratmeter. Bei sechs Solarkollektoren sind das 1575 Euro. Mit dieser Förderung und mit dem rasant gestiegenen Ölpreis amortisiert sich heute eine Solaranlage schon nach fünf bis sechs Jahren, erklärte der Vertreter der Firma Sonnenkraft.

Interessant wurde der Vortrag als er mit einem dynamischen Bild den Aufbau einer Solaranlage erklärte. Die Sonne strahlte auf den Kollektor. Am Farbumschlag konnte man erkennen, wie sich die Solarflüssigkeit im Kollektor langsam aufheizte. Danach begann sich im Heizungskeller eine Pumpe zu drehen, die mit einer Leitung mit dem Kollektor auf dem Dach verbunden war. Man sah, wie die durch die Sonne erwärmte Flüssigkeit in den Keller gepumpt wurde. In einem Wärmetauscher gab sie die Wärme an das Heizungswasser ab und floss abgekühlt wieder zum Dach, um wieder von der Sonne erwärmt zu werden. Gespeichert wird die Wärme in einem Pufferspeicher, der je nach Anlagentyp in einem Vierpersonenhaushalt bis zu 1000 Liter Volumen hat.

Im Idealfall sollten Kollektoren in einem Aufstellwinkel von 45 Grad nach Süden ausgerichtet sein. „Ist der Einbau einer Anlage auch möglich, wenn das Dach nicht nach Süden gerichtet ist oder wenn die Dachschräge flacher als 45 Grad ist?“ war prompt die Frage eines Besuchers. Hier erklärte der Fachmann, dass auch andere Lagen möglich sind. Man gleicht dann den Verlust durch eine etwas größere Kollektorfläche aus. Verläuft der Giebel des Hauses in Nord-Südrichtung, empfahl Joachim Seebauer die Kollektoren auf die Westseite zu installieren. In unseren Breiten gibt es morgens oft Nebel, der dann die Sonneneinstrahlung reduziert. Die Frage, ob Großanlagen zur Beheizung ganzer Ortschaften möglich sind, bejahte der Referent. Man müsse dann für entsprechen große Puffer sorgen, um die gewonnenen Sonnenernergie speichern zu können.

„Was passiert, wenn ich im Sommer im Urlaub bin und keine Wärme abgenommen wird“, war eine weitere interessante Frage eines Besuchers. Fachmännisch installierte Solaranlagen macht dies nichts aus. Zunächst wird der Pufferspeicher bis 95 Grad Celsius aufgeheizt. Danach wird keine Wärme mehr vom Kollektor transportiert. Dieser kann sich jetzt bis auf 180 Grad Celsius aufheizen wobei dann auch die Kollektorflüssigkeit gasförmig wird. Der Kollektor ist für diese hohe Temperaturen ausgelegt und er wird dies überstehen. Ein fachkundiger Heizungsbauer wird deswegen auch das richtige Material für die Leitung zum Kollektor und das geeignete Verbindungsmaterial verwenden. Joachim Seebauer wies in diesem Zusammenhang auch darauf hin, dass zur Beantragung des staatlichen Zuschusses eine Erstellererklärung einer Fachfirma notwendig ist.

 

 

 

Schüpffleischessen 8. September 2007

 

Großer Andrang herrschte beim „Schüpffleischessen“ (Kesselfleisch) am 8. September 2007. Schon zehn Minuten nach dem Beginn um 18 Uhr waren alle Plätze in der Halle des Mockersdorfer Feuerwehrhauses besetzt. Beim „Flatrate-Essen“ durfte jeder für nur vier Euro so viel essen, wie er wollte oder wie sein Magen vertrug.

Vor fünf Jahren hatte der frühere CSU-Stadtrat Ernst Bauer die Idee, zum Herbstbeginn ein Schlachtschüsselessen zu organisieren. Für wenig Geld sollten dabei den Gästen Schlachtspezialitäten angeboten werden. Gleichzeitig war dies eine ideale Gelegenheit für die Bevölkerung mit den Stadträten über kommunalpolitische Themen zu diskutieren. Heuer war der Andrang zu dieser inzwischen schon fast traditionell gewordenen Veranstaltung besonders groß. Die Helfer hatten von Anfang an viel zu tun, um die hungrigen Mäuler zu stopfen. Selbst Bürgermeister Rudi Lang und die Stadträte wurden nicht verschont. Auch sie waren den ganzen Abend damit beschäftigt, die zahlreichen Gäste zu bewirten. Neben herzhaften Blut- und Leberwürsten servierten die „Schwarzen“ frisch gekochtes Kesselfleisch. Dazu gab es Bauernbrot, gebratenen Dotsch und ein besonders gut schmeckendes, nach altem Bauernrezept zubereitetes  Sauerkraut. An diesem Abend brauchte keiner hungrig nach Hause gehen.

Neben vielen Mockerdorfern gehörten Vertreter aller politischen Gruppierungen der Kulmstadt zu den Gästen. Für die politische Konkurrenz war es eine willkommene Gelegenheit durch „viel essen die Schwarzen zu schädigen“. Schon am Nachmittag waren die Helfer des Ortsverbands im Einsatz. Hans-Jürgen Schindler, ein gelernter Metzgermeister, bereitete fachmännisch das Fleisch vor. Auf dem Feuerwehrhausvorplatz wurde es in zwei großen Kesseln gekocht. Wie schon in den vergangenen Jahren wurde das schmackhafte Sauerkraut von Helga Bauer zubereitet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Politischer Biergartendiskurs 29. Juli 2005

 

  Zum ersten politischen Biergartendiskurs auf dem Neustädter Marktplatz konnte CSU Ortsvorsitzender Bernd Deubzer als Hauptredner unseren  Bundestagsabgeordneten Albert Rupprecht begrüßen.


Neben interessierten Bürgern waren auch die  Kreisräte Gerald Morgenstern und Josef Neubauer sowie Delegationen der benachbarten CSU Ortsverbände zum Neustädter Marktplatz gekommen.  
  Selbstbewusst und fachlich kompetent stellte sich der kürzlich zum Direktkandidaten der CSU nominierte Albert Rupprecht dem Neustädter Publikum vor. „Hier rentiert es sich herzukommen, denn in Neustadt kann man noch viel missionieren“, spielte der Abgeordnete auf die Anwesenheit einiger, der CSU nicht unbedingt zugeneigten, Zuhörer an. In einer kurzen Rede wies er dann auf die verheerende Bilanz der Rot-Grünen Bundesregierung hin und warb gleichzeitig für das Regierungsprogramm der Union.

 Am 18. September haben die Bürger die Wahl zwischen Rot-Grün oder sogar Rot-Grün mit Altkommunisten - Rot oder einer Koalition, bestehend aus den Unionsparteien und der FDP. Bei einem Wahlsieg der Roten prophezeite Albert Rupprecht einen Niedergang Deutschlands bis zum Jahr 2009. Bei dem Regierungsprogramm der CDU/CSU dagegen gibt es seiner Meinung nach ein klares Konzept, um Deutschland wieder an die Spitze zu bringen. Dabei hat „Arbeit Vorfahrt“ oder „sozial ist, was Arbeit schafft“. In diesem Zusammenhang kritisierte er seinen politischen Widersacher Ludwig Stiegler, der sich mit seinem Nazivergleich dieser Aussage ins politische Abseits manövriert hatte.

 Für unsere Heimat forderte der Abgeordnete „endlich wieder Rückenwind statt Gegenwind aus Berlin“. Bei seinen Besuchen in der Region bemerkt er als größte Sorge die Abwanderung von Betrieben und der damit verbundene Rückgang von Arbeitsplätzen. Deshalb hat er kürzlich gemeinsam mit dem Chamer CSU Bundestagsabgeordneten Klaus Hofbauer einen Forderungskatalog für faire Bedingungen der Grenzregionen dem Ministerpräsidenten Stoiber überreicht. Dieser beinhaltet die Gemeinschaftsaufgabenförderung für NEW und WEN zu erweitern und für TIR weiterzuführen. Mit einem Grenzgürtelprogramm sollen die Nachteile der Grenzöffnung ausgeglichen werden. Der Tanktourimus soll mit einem Steuernachlass auf Treibstoff in Grenznähe unterbunden werden.

 In einer fast zweistündigen Diskussion beantwortete Albert Rupprecht viele Fragen der Anwesenden. Dabei argumentierten die Bürger zum Teil sehr emotionell vorgetragen. Beim Thema Hartz IV und hier besonders, dass die Einzahldauer nicht berücksichtigt wird, bekannte der Abgeordnete, dass Fehler gemacht wurden. Alle Parteien hätten dies erkannt, und haben daher Verbesserungen in ihr Wahlprogramm mit aufgenommen. Kritisiert wurde auch, dass die Union den Abbau von Subventionen mit ihrer Bundesratsmehrheit blockiert habe. Dieser Aussage widersprach der Politiker vehement. Mit dem Koch-Steinbrückpapier habe man mit der Regierung zusammengearbeitet. Dem Streichen der Eigenheimzulage könne man jetzt zustimmen, da es inzwischen genügend Wohnraum gibt und sogar viele Häuser leer stehen.

 Zum Abschluss ergriff zweiter Bürgermeister Rudi Lang das Wort. Er bedankte sich bei Albert Rupprecht für dessen Ehrlichkeit und Sachlichkeit und dass er den Zuhörern nicht „das Blaue vom Himmel“ versprochen hat. Anscheinend haben die „Neustädter Schwarzen“ nicht nur einen politischen „guten Draht nach oben“, denn erst zehn Minuten nach dem Ende begann es in Neustadt zu regnen

  "Albert, wir stehen hinter dir".

Bundestagsabgeordneter Albert Rupprecht in Filchendorf

Zwei neue Gesichter präsentierte der CSU Ortsverband Neustadt am Kulm bei einem politischen Dämmerschoppen den Filchendorfern im Gemeinschaftsraum des Feuerwehrhauses. Der CSU Ortsvorsitzende Bernd Deubzer und der Bundestagsabgeordnete Albert Rupprecht traten zum ersten Mal in Filchendorf auf.

  Bei seinem Bericht über die ersten 170 Tage im deutschen Bundestag berichtete der junge Abgeordnete Albert Rupprecht von Stoibers 40-Punkteprogramm, was er voll unterstütze. Leichte Kritik übte er an Angela Merkel, die den bayrischen Ministerpräsidenten in dieser Angelegenheit nicht an seiner Seite stand. Von ihr erwartet er, dass sie in Zukunft mehr Führungsqualitäten zeigt. Stoiber sei auf dem richtigen Weg. Der sich anbahnenden Katastrophe könne nur mit einschneidenden Maßnahmen entgegengewirkt werden.

  Ein Bremsklotz für Erneuerungen seien momentan die Gewerkschaftsfunktionäre, die sich gegen jegliche Veränderungen stellen, obwohl viele Betriebsräte an der Basis den Ernst der Lage erkannt haben und einen Reformkurs für nötig erachten. Von Schröders kürzlich gehaltener Rede habe man sich viel mehr erwartet. „Aus einer angekündeten Ruckrede wurde nur eine Ruckerlrede“, kritisierte der junge Parlamentarier. Einige vom Kanzler vorgeschlagenen Maßnahmen wären sinnvoll und würden daher auch von der Union mit getragen. Nahezu peinlich war das Verhalten einiger SPD Abgeordneter, die ihrem Vorsitzenden den Beifall verwehrten. Dies zeigt an, dass von den angekündigten Reformen wahrscheinlich nicht viel übrig bleiben wird, mutmaßte Albert Rupprecht.

  Große Sorgen macht sich der CSU Politiker über die Zukunft der nördlichen Oberpfalz. Bei dem jetzigen Konzept der Bundesregierung zur EU-Osterweiterung sieht er einen Niedergang unserer Region. Beim EU-Beitritt von Tschechien wird es ein Fördergefälle von 0% bei uns bis zu 50% in Tschechien geben. Das verkraftet unsere Wirtschaft nicht, prophezeite der Redner. Aus diesem Grund habe er und der Chamer Abgeordnete Klaus Hofbauer eine Initiative gestartet, um die Grenzregionen mit Ausgleichsförderungen zu versehen. In den CDU/CSU Reihen habe man schon Unterstützung gefunden, natürlich hoffe man auch hier auf Mithilfe des Weidner Abgeordneten Ludwig Stiegler, erklärte Albert Rupprecht.

  Beim Thema Irakkrieg berichtete der Referent, dass es in Berlin über die Parteigrenzen hinweg konträre Diskussionen gegeben hatte. Seiner Ansicht nach hatten sich die Amerikaner in den letzen Wochen nicht sehr diplomatisch verhalten. In der Sache haben sie allerdings Recht. In der Öffentlichkeit werden momentan oft die Tatsachen verdreht. Der mehrfache Mörder wäre Saddam Hussein und nicht die Amerikaner. Der irakische Diktator habe sich in den letzten zehn Jahren über die UN-Resolutionen hinweggesetzt und könne leider nur mit Gewalt überzeugt werden. Sanktionen treffen oft nur das unschuldige Volk, während der Diktator in Saus und Braus lebt, erklärte der Abgeordnete.

 

  Mit einer Folienpräsentation untermauerte  Albert Rupprecht  seinen Vortrag.

 

Besuch des CSU Fraktionsvorsitzenden im Bayr. Landtag Alois Glück

Die Probleme der Landwirtschaft am konkreten Beispiel erfuhr Alois Glück am 4. September 2002 in Neustadt am Kulm. Der CSU Fraktionsvorsitzende im bayerischen Landtag besuchte den Hof der Familie Petra und Hans Schäffler im Rahmen einer Wahlkampftour für MdB Georg Girisch.

  Der Neustädter Ortsobmann des bayerischen Bauernverbandes Hans Schäffler zeigte dem "hohen Besuch" seinen Hof.
  Der aus einem landwirtschaftlichen Betrieb stammende Alois Glück zeigte Verständnis für die Anliegen des Bauernvertreters und versprach, soweit dies von München aus möglich sei, eine pro landwirtschaftliche Politik zu vertreten.
  Gerne nahmen die Besucher nach dem Rundgang die angebotene Brotzeit an.


  Zweiter Bürgermeister Rudi Lang überreichte dem hohen Gast im Namen des CSU Ortsverbandes einen Korb mit Neustädter Zierkürbissen.
  In Anwesenheit von Bürgermeister Karl Pühl  trugen sich die Gäste auch in das Goldene Buch der Stadt ein.
  "Nach München willst ... Was hast' denn g'lernt?
Mit Geld arbeiten - solche Leit könna ma in München gut brauchen, die sich mit'n Geld auskenna".

  "Wir fordern weniger Bürokratie und EU-weite einheitliche Regelungen für die Landwirtschft. Unsere Nahrungsmittel sind heute leider nichts mehr wert, deshalb ist eine  gerechte Entlohnung der Landwirte nur über staatliche Subventionen möglich."
   

 

 

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